Deutschhaus

Foto: Klaus Benz

1946 wurde auf Initiative der französischen Besatzungsmacht das Bundesland Rheinland-Pfalz gegründet und Mainz zur Landeshauptstadt bestimmt. Weil Mainz schwer zerstört war, tagte die verfassungsgebende "Beratende Landesversammlung" und ab 1947 der Landtag in Koblenz. 1950 beschloss der Landtag, nach Mainz umzuziehen, und zwar in das Deutschhaus, das zu diesem Zweck wieder aufgebaut werden sollte. Nach einer nur halbjährigen Bauzeit konnte der Landtag am 18. Mai 1951, dem Beginn der zweiten Wahlperiode, sein neues Domizil beziehen.

Seit dem tagt der Landtag Rheinland-Pfalz im wieder aufgebauten Gebäude, dem Deutschhaus, Sitz des Landesparlaments. Seit Ende 2015 haben die Sanierungsarbeiten am Deutschhaus begonnen, das bis zum Ende der Arbeiten nicht genutzt werden kann. Der Interims-Plenarsaal befindet sich in der Steinhalle des Landesmuseums.

Die schwarz-rot-goldene Fahne an der Stirnseite des Plenarsaales wurde beim Hambacher Fest von 1832 getragen und soll an diese Volksversammlung für politische Freiheit und nationale Einheit erinnern.

Seit Februar 1999 besitzt der Landtag ein weiteres Gebäude, das Abgeordnetenhaus. In diesem Gebäude sind erstmals alle Abgeordneten des Landtags und die Fraktionsgeschäftsstellen unter einem Dach untergebracht.

 

 

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