Andernach erhält 60.000 Euro für digitale Zukunftsstrategie

Veröffentlicht in Pressemitteilung

Andernach wird Mitglied im „Interkommunalen Netzwerk Digitale Stadt“ und erhält Landesförderung

MAINZ/ANDERNACH. Gute Nachrichten konnte der SPD-Landtagsabgeordnete Marc Ruland aus der Landeshauptstadt mit in seine Heimatstadt bringen. Wie Innenminister Roger Lewentz vor Ostern mitteilte, wird Andernach Mitglied im „Interkommunalen Netzwerk Digitale Stadt“ und erhält eine Landesförderung in Höhe von rund 60.000 Euro. Die Mittel können zur Umsetzung eigener Digitalisierungsprojekte eingesetzt werden. Begleitet wird das Netzwerk von der Stadt Kaiserslautern, die eine Vorreiterrolle in Rheinland-Pfalz innehat.

„Ich freue mich sehr, wenn aus meiner Idee, die ich im Herbst gegenüber dem Innenministerium äußerte, nun Wirklichkeit wird. Andernach wird davon profitieren und kann eine eigene digitale Zukunftsstrategie entwickeln.“, erklärt Marc Ruland, MdL.

Mit der Digitalisierung gingen auch Herausforderungen einher, für die ein Netzwerk gemeinsam neue Lösungswege finden könne. Drei Städte machen neben Andernach den Anfang. „Sie werden interkommunal kooperieren und gleichzeitig von positiven Beispielen aus Kaiserslautern profitieren. Das Netzwerk soll in den kommenden Jahren wachsen“, sagte Innenminister Lewentz. Ab 2020 können sich alle rheinland-pfälzischen Städte dem Netzwerk anschließen.

Wie Digitalisierung in Amtsstuben, Schulen, Feuerwehren oder öffentlichen Einrichtungen gelingen kann, ist aus Sicht der Andernacher SPD die eine Seite der Medaille. „Auf der anderen Seite steht für uns, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung neue Chancen für die Einwohner bieten können. Dafür brauchen wir zunächst eine Digitalstrategie, um zielgerichtet und mit Plan, Andernach in die digitale Zukunft zu führen. CDU-Schnellschüsse, wie die Einführung einer App, müssen deshalb bis zur Erstellung eines Digitalkonzepts hinten anstehen.“, erläutert Udo Dames. Deshalb macht sich die SPD Andernach genau für diesen Weg in den städtischen Gremien stark. 

„Daneben finden wir es bemerkenswert, dass die Freifunk-Initiative jungen Zuwachs erhält. Junge AndernacherInnen aus einer Interessengruppe aus dem Jugendkongress werden durch die Stadt ziehen, um mit Einzelhändler für die Idee – mehr WLAN in der Innenstadt – zu werben. Wir begrüßen es, dass die Stadt sich bereit erklärt hat, die Kosten für die Anschaffung von 25 Freifunk-Routern zu übernehmen. Sie sollen auch in den Stadtteilen an zentralen Punkten zum Einsatz kommen.“, so Marc Ruland, MdL, Vorsitzender der SPD Andernach.

 
 

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