Jugendliche aus Dimona besuchen Landeshauptstadt

Pressemitteilung

Marc Ruland begrüßte Delegation aus israelischer Partnerstadt Dimona im Mainzer Landtag

 

Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland begrüßte Ende Juli eine israelische Jugendgruppe des Freundschaftskreises der deutsch-israelischen Städtepartnerschaft Andernach-Dimona in der Landeshauptstadt zur Besichtigung des Landtages und zu Informationsgesprächen. Die israelischen Jugendlichen konnten zudem die Mainzer Synagoge besuchen und sich mit deren Rabbi austauschen.

„Mit nunmehr 40 Jahren ist die Partnerschaft Andernach-Dimona die älteste deutsch-israelische Städtepartnerschaft ihrer Art. Für die ehrenamtliche Arbeit auf beiden Seiten gebührt allen aktiven Mitgliedern unser tiefer Dank. Besonders erwähnen möchte ich hierbei Barbara Söhngen und Volker Keßeler. Letzterer wurde im April dieses Jahres für seine außergewöhnlichen, ehrenamtlichen Verdienste im Rahmen des deutsch-israelischen Austausches mit der Ehrenadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Sein Name steht stellvertretend für alle engagierten Mitmenschen, die die historische Verantwortung vor Ort wach halten und mit den beständigen Austauschprogrammen zum wechselseitigen Kennenlernen und zur Verständigung zwischen den Kulturen beitragen“, so Ruland.

Für den Abgeordneten war es das dritte Mal, dass er eine israelische Delegation in Mainz begrüßen durfte. Bereits in vergangenen Jahren konnten Gäste aus Dimona den Landtag in der Landeshauptstadt besichtigen. „Die besondere Verantwortung, die sich aus unserer gemeinsamen Geschichte ergibt, ist und bleibt dabei auch für meine politische Arbeit ständig präsent. Ich begrüße es sehr, dass die jungen Israelis den Jugendaustausch zwischen Andernach und Dimona etablieren. Es ist wichtig, dass junge Menschen früh Grenzen überblicken und so Geschichte verstehen können. Denn ihre Aufgabe ist es, als kommende Generation die besondere historische Verantwortung weiterzutragen. Besonders mit Blick auf die aktuellen Tendenzen in unserem Land, Antisemitismus salonfähig zu machen, bekommt diese Aufgabe immer mehr Bedeutung“, erklärt Ruland und ergänzt:

„Perspektivisch will ich einen erneuten Impuls geben und mit einem Brief an den Bürgermeister von Dimona einen Anlauf nehmen, um gemeinsam mit den Freunden in Dimona und dem Andernacher Freundeskreises zu überlegen, wie wir den Jugendaustausch für die Zukunft weiterentwickeln können. Dazu schwebt mir ein Austausch von zwei kleinen Delegationen aus Andernach und Dimona im kommenden Jahr vor.“