Ruland: „Eher Fehlstart als Neustart für Baldauf.“

Veröffentlicht in Pressemitteilung

„Das große Baldauf-Comeback ist eher ein Fehlstart als ein Neustart“, kommentiert der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Marc Ruland das geplante Personaltableau an der CDU-Spitze im Land.

„Bei der CDU Rheinland-Pfalz ist mal wieder Sand im Getriebe. Während Christian Baldauf heute sein neues Spitzenpersonal vorstellt, grummelt es an der Basis gewaltig: Historisch schlechtestes Ergebnis bei der Landtagswahl, fehlende Kampagnenfähigkeit bei kommunalen Urwahlen und nun die verkorkste Neuaufstellung.“ Ruland verweist dabei auf ein Rhein-Zeitungs-Interview mit Andreas Kettern, Baldaufs einstigem Gegenkandidaten um das Amt des CDU-Landesvorsitzenden, in dem dieser Baldauf als das ‚letzte Aufgebot‘ bezeichnet und die mangelnde Beteiligung der Mitglieder am Erneuerungsprozess kritisiert hatte. 
 

„Moderne Antworten, wie sich die CDU Rheinland-Pfalz das Veränderungsjahrzehnt vorstellt, bliebt Baldauf schuldig. Wo ist das Angebot an die Menschen im Land? Stattdessen höre ich von der CDU-Spitze nur Erneuerungsgerede, das selbst die eigene Basis nicht so recht glauben will.“

Ruland weiter: „Selbst mit maximaler christdemokratischer Phantasie lässt sich Baldaufs vermeintliches Comeback nur schwer als Erneuerung bezeichnen. Immerhin ist es schon 16 Jahre her, als Baldauf zum ersten Mal das Amt des CDU-Vorsitzenden innehatte – später verdrängt von der nun abtretenden Landesvorsitzenden Julia Klöckner. Dass er der eigenen Nachfolgerin nun selbst nachfolgen will, ist ein großes Eingeständnis dafür, wie ernst es die CDU Rheinland-Pfalz mit dem Neustart wirklich meint. Baldauf jedenfalls wird auch 16 Jahre nach seinem Erstversuch wieder mit der Hypothek einer von Wahlniederlagen verkrachten Partei in das Amt starten.“

 
 

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