SPD Andernach: „Die Bürger sind nun gefragt!“

Pressemitteilung

Sozialdemokraten setzen auf Einwohnerversammlung zur Weiterentwicklung des Krahnenbergs

Über einen möglichen „Skywalk“ auf dem Andernacher Krahnenberg wurde viel diskutiert in den vergangenen Monaten. Die SPD Andernach um ihren Fraktionsvorsitzenden Marc Ruland, MdL möchte nun in einer Einwohnerversammlung wissen, was die Bürgerinnen und Bürger zu diesem Thema konkret denken und wünschen. In der Vergangenheit habe man bei der Sanierung der Rheinanlagen mit einem solchen Bürgerbeteiligungsformat gute Erfahrungen gemacht, erläutern die Sozialdemokraten.

„Wir wissen längst nicht alles besser. Uns liegt daran, die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen und ihre Expertise und Ideen einzuholen. Deshalb war es uns ein Anliegen, in den städtischen Gremien eine Einwohnerversammlung zur „Entwicklung des Krahnenbergs“ zu beantragen. Wir freuen uns, dass unser Anliegen auf Zustimmung gestoßen ist“, so Ruland.
Innerhalb der Versammlung seien viele Fragen zu klären, um die Wünsche der Bürger und der Felster-Anwohner aufnehmen und umsetzen zu können.

Zentral ist die Frage: Wollen die Andernacher überhaupt ein Skywalk oder nicht? Schließlich könnten allein mit der Realisierung einer solchen Baumaßnahme Kosten von mehr als einer halben Million Euro auf die Stadt zukommen. Zugleich ist der „Mehrwert an Ausblick“ eher gering, wie städtische Informationen belegen. Daher will die SPD ganz genau ergründen, ob nicht auch eine „kleine Lösung“ zur attraktiveren Gestaltung des Krahnenbergs denkbar ist. Bei der Einwohnerversammlung wird auch die Frage aufgeworfen, ob nicht eine Sanierung der Kanzel mit gleichzeitiger Gartengestaltung des angrenzenden Krahnenberg-Plateaus sinnvoller wäre. Oder wie stehen die Bürgerinnen und Bürger zu einer Erweiterung der Permakultur auf einen zweiten Standort? Sind Elemente der „Essbaren Stadt“ hier wünschenswert?

 

 

 

Für Marc Ruland und die Mitglieder der SPD Andernach muss jedenfalls bei der Gestaltung des Krahnenbergs nicht alles künstlich sein: Hat der Blick von der Kanzel aufs romantische Mittelrheintal nicht allein schon Charme genug? So sei auch alternativ vorstellbar, mit der Anlage einer arrondierten parkähnlichen Struktur den Erholungswert des Krahnenbergs zu steigern und trotzdem den Besuchern einen einmaligen Blick auf die Stadt und den Rhein bieten zu können.

Bei der Einwohnerversammlung wird auch die Frage eine Rolle spielen, welche Verbindungen die Besucher zum Krahnenberg führen sollen. Wollen die Bürger eine neue direkte Verbindung von den Rheinanlagen zur Kanzel? Wenn ja, favorisieren die Andernacher einen Schrägaufzug, eine Seilbahn oder eine neue Erschließungsstraße?

Der Termin für die Bürgerversammlung, die im Herbst auf dem Geysirschiff stattfinden soll, wird die Stadt bekannt geben.

„Wir wollen in der Einwohnerversammlung auch herausfinden, ob der Krahnenberg Schwerpunkt der Investitionen für die Zukunft unserer Stadt sein soll, oder ob die Bürgerinnen und Bürger andere Schwerpunkte sehen. Kitas, Schulen oder mehr bezahlbarer, städtischer Wohnungsbau wären Alternativen. Auch dazu ist uns auch ein Feedback der Bürger wichtig, wo unsere finanziellen Schwerpunkte in den nächsten Jahren liegen sollen.“, so Marc Ruland abschließend.

 
 

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