SPD Mayen-Koblenz im Austausch mit der Agentur für Arbeit

Veröffentlicht in Pressemitteilung

Kurzarbeitergeld zeigt erhoffte Wirkung in der Krise

 

„Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt vor Ort aus?“, unter diesem Motto stand der telefonische Austausch der SPD Mayen-Koblenz mit Vertretern der zuständigen Agentur für Arbeit. Frank Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, konnte dabei erfreulicherweise berichten, dass die Entwicklung derzeit besser sei als ursprünglich angenommen. Dies belegen auch die aktuellen Statistiken: Laut dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie ist im Oktober die Arbeitslosigkeit im zweiten Monat in Folge zurückgegangen. Dazu erklärt Dr. Alexander Wilhelm, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender, Staatssekretär: „Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Land gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Im Oktober 2019 lag sie bei 4,2 Prozent. Die Corona-Pandemie wird unseren Arbeitsmarkt weiter bestimmen. Mit der jüngsten Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP stellen wir jedoch die aktuellen Herausforderungen in den Fokus und wollen die Arbeitslosenzahlen weiter senken.“

Ein wichtiger Baustein zur Bewältigung der Krise sei dabei auch das von der SPD-eingeforderte Instrument der Kurzarbeit. Für den Agenturbezirk Koblenz-Mayen bedeutete dies konkret seit März: rund 6.300 Anzeigen zur Kurzarbeit für knapp 75.000 Beschäftigte. Seitens der Agentur für Arbeit sei man froh, dass die Bezugsdauer für die ArbeitnehmerInnen bis Ende 2021 in der Höhe von bis zu 80 Prozent des ausgefallenen Nettoeinkommens verlängert wurde. „So wird 

den Beschäftigten und den Unternehmen ganz konkret weitergeholfen. Die Kurzarbeiterregelung hilft Millionen von Beschäftigten und ist ein wahres Erfolgsmodell“, so Agenturleiter Frank Schmidt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der aktuellen Lage war für die Sozialdemokraten die Ausbildungsplatzsituation. Dies sei in diesem Jahr auch für die Agentur für Arbeit eine Herausforderung. Vor allem für BerufsfachschülerInnen sei die Lage derzeit angespannt, da weniger Ausbildungsstellen zur Verfügung stehen. „Wir wissen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ein besonderes Augenmerk darauf gelegt haben. Leider mussten in diesem Jahr auch die wichtigen Ausbildungsmessen ausfallen. Schnellstmöglich wurden hier allerdings digitale Angebote und neue Formate wie „Walk & Talk“ angeboten. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die derzeit eine schwierige Situation professionell und bürgernah meistern“, so der Kreisvorsitzende Marc Ruland, MdL, seine Stellvertreterin Karin Küsel, Ortsbürgermeisterin, und Clemens Hoch, Staatssekretär, abschließend. 

 
 

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