Staatssekretär Hoch übergibt Förderbescheid für „Historischen Garten“

Veröffentlicht in Pressemitteilung

Auf ehemaligem Weissheimergelände ist durch Landesförderung Wohlfühloase entstanden

Der historische Garten auf dem ehemaligen Weissheimergelände in der Andernacher Innenstadt hat seit kurzer Zeit seine Tore für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Wo Ende des 19. Jahrhunderts eine Malzfabrik stand, wächst und gedeiht nun eine innerstädtische Oase, die zum Verweilen einlädt. Mit der Neugestaltung des 3000 Quadratmeter großen, römischen und mittelalterlichen Gartens wird an das Andernacher Kulturerbe erinnert. Bei Ausgrabungen hatten Archäologen u.a. eine römische Kastellmauer, sowie Sarkophagteile und Brunnen entdeckt. Heute sind an dieser Stelle Getreidebeete, Obstspaliere oder auch Lavendelpflanzen sichtbar. Diese Pflanzen stellen unter anderem die Reste der ausgegrabenen Säulen dar.

Ein Forum aus Treppenstufen wurde angelegt und kann nun als kleiner Versammlungsort dienen. Insgesamt wurden etwa 1,33 Millionen Euro in das Projekt des historischen Gartens Andernach investiert. Diese Kosten trägt die Stadt allerdings nicht allein, wie der Abgeordnete Marc Ruland und Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Andernach betont. Der historische Garten ist eines von vielen Projekten der vergangenen wie kommenden Jahre, das die Altstadt positiv verwandeln wird, und aus dem Programm „Städtebauliche Erneuerung“ mit einer Quote von 90% gefördert wird.

Entsprechender Förderbescheid wurde nun im Rahmen einer Besichtigung des neuen Stadt-Highlights durch den Staatssekretär Clemens Hoch (SPD), Chef der Staatskanzlei, an die Stadt Andernach übergeben. Das Bund-Landes-Programm trägt mit 760.000 Euro den Großteil der Kosten und entlastet somit die Stadt Andernach erheblich. „Mit dieser Landesförderung können wir in Andernach weitere lebenswerte Treff- und Verweilpunkte realisieren und setzen zeitglich den zukunftsgerichteten Trend des ausgewogenen Mikroklimas vor Ort. Ich freue mich, dass der historische Garten nun fertig ist und fester Bestandteil unseres Stadtbilds werden wird“, so Staatssekretär Clemens Hoch. „Schön wäre zudem, wenn wir für die Besucher einen digitalen Rundgang anbieten, der sowohl die Pflanzen vorstellt als auch die historischen Hintergründe präsentiert“, so Marc Ruland, MdL abschließend.

 
 

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