Eigene bunte Wohlfühloase vor der Haustür kann leicht entstehen

Veröffentlicht in Pressemitteilung

Mendiger haben Versandhandel und Beratung für naturverträgliche Gartenbegrünung gegründet

 

Der Mayen-Koblenzer SPD-Landtagsabgeordneter Marc Ruland sowie der Bürgermeister der Stadt Mendig, Hans-Peter Ammel (SPD), konnten sich in Mendig über einen vor Ort neuen Dienstleistungs- und Geschäftszweig in Mendig informieren. Ruland und Ammel wurden von Herrn Günter Reutelsterz zur Besichtigung eingeladen. Reutelsterz betreibt den Internetshop www.staudenpracht.de und bietet dort unterschiedliche regionale Stauden sowie Obststräucher zum Verkauf an. Zeitgleich bewirbt er Produkte, die das Tierwohl im eigenen Garten fördern. Vor Ort führte er Marc Ruland und Hans-Peter Ammel durch seine Grünanlagen und konnte durch eine große Vielfalt und bemerkenswerte Fachkenntnis überzeugen.

Reutelsterz war auf die Initiativen vieler Kommunen, Bürger durch Anreize und Unterstützung zu grünen Gärten, statt Steingärten zu ermutigen, aufmerksam geworden und hatte diesen seine fachkundige Unterstützung angeboten – auch Ruland und Ammel. 

„Für uns ist ganz klar: Grüne Vorgärten schaffen wir nicht durch Bevormundung der Eigentümer. Jeder Mensch muss seinen eigenen Garten grundsätzlich nach seinen Wünschen gestalten dürfen“, so Ruland und Ammel. „Wir stehen für einen Weg, der Bürgerinnen und Bürgern Anreize gibt und sie von der Schönheit und Notwendigkeit schotterfreier Gärten überzeugt – mit Verboten erreicht man bei gewissen Themen nichts außer Trotz.“ Ruland und Ammel waren daher von Reutelsterz‘ Engagement begeistert. Nur gemeinsam mit fachkundigen Bürgern könnten solche Umweltprojekte auf fruchtbaren Boden wachsen. Wie solche ersten Schritte aussehen können, wusste Ruland bereits zu berichten, als er von einem Projekt aus Andernach während der Besichtigung erzählte: „In Andernach gibt es eine Initiative der SPD-Stadtratsfraktion, einen Wettbewerb für den schönsten Andernacher Garten auszuloben und die Umwandlung von Schotterplätzen zu ‚grünen Oasen‘ zu fördern.“ Dies könne Vorbild für anderen Kommunen sein. „Umso besser, wenn Fachkräfte wie Herr Reutelsterz ihre Unterstützung anbieten.“ 

„Oft ist auch nicht bekannt, dass ein Schottergarten meist arbeits- und kostenintensiver ist und im Sommer die Temperatur im eigenen Garten um mehr als das Doppelte aufheizen kann. Grüne Gärten bieten besonders in Hitzephasen erstaunlich gute Abkühlung“, wie Ammel ausführt. „Unsere Aufgabe ist es nun, als Politik eine Schnittstelle zu bieten, damit das Potenzial solcher Projekte in der Bevölkerung Anklang findet und künftig auch weiterhin viele bunte Gärten, die aus Leidenschaft statt Zwang gepflegt werden, unsere Nachbarschaft schmücken“, so Ammel abschließend. 

 
 

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