Grundschule Plaidt erhält erste Geräte aus Digitalpakt

Veröffentlicht in Pressemitteilung

Landtagsabgeordneter Marc Ruland fragt nach bei Schulleiter Hagen Ingo Bretz

Bei seinem Besuch an der Grundschule Plaidt gewann der Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD) einen direkten Einblick über das, was an der Schule von allen am Schulleben Beteiligten geleistet wird. Seit Mitte Dezember findet in der Plaidter Schule - wie in allen Schulen in RLP - grundsätzlich Digitalunterricht statt. „Ich empfinde eine ungeheure Wertschätzung für das, was an unseren Schulen in Zeiten dieser Jahrhundertpandemie von allen am Schulleben Beteiligten geleistet wird“, so Marc Ruland, MdL, im Gespräch mit Schulleiter Hagen Ingo Bretz.

Positiv weiß Bretz zu berichten, dass die ersten 22 Tablets aus dem Digitalpakt in Plaidt (über 40 Tablets für die gesamte VG Pellenz) in der Schule angekommen sind. Sie werden nun an Familien ausgeliehen, die einen hohen Bedarf haben, orientiert an den Grundsätzen der „unentgeltlichen Schulbuchausleihe“. Die Einrichtung und Wartung der Geräte übernehme der Schulträger, während die Schule die eigentliche Ausleihe koordiniere. 

Auf die Nachfrage von Marc Ruland, MdL, nach den digitalen Lernplattformen wie „Big Blue Button“, „moodle@RLP“ oder der „Schulbox“ erläutert Bretz: „Mittlerweile laufen diese bei uns stabil und gut nach den Hackerangriffen am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien.“ Nach den Hackerangriffen auf die Online-Plattform für den Fernunterricht der Schulen in Rheinland-Pfalz ermittelt das Landeskriminalamt. Federführend ist die Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz. Die bisherigen Erkenntnisse begründeten den Verdacht einer DDoS-(Distributed Denial of Service) Attacke, bei der der Server von vielen Computern gleichzeitig massenhaft mit sinnlosen Datenanfragen überhäuft wird, so dass er nicht mehr antworten könne.

Im Austausch mit Marc Ruland, MdL, begrüßte Bretz zudem die Ausweitung des Projektes PES (Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit von Schulen). Damit seien zusätzliche Verträge für Corona bedingte Ausfälle möglich geworden. „Dies hat uns sehr geholfen, um Lehrkräfte, die aufgrund hoher Inzidenzzahlen vom Präsenzunterricht entbunden sind, rasch zu ersetzen.“, erläutert Bretz. 

Recht zufrieden zeigt er sich auch mit der Notbetreuung: Aktuell werde die Notbetreuung in der Schule von knapp 10-15% der 215 Schülerinnen und Schüler in Anspruch genommen. Hier unterstützt die Schule Familien, die z.B. aufgrund von Berufstätigkeit oder dem individuellen Förderbedarf einzelner Schülerinnen und Schüler die notwendige häusliche Betreuung nicht leisten können. Dabei sind maximal acht bis zehn Kinder in einer Gruppe. Ab 13:00 Uhr nehmen aktuell rund 10 Kinder am Nachmittagsangebot der Ganztagsschule teil.

Schulleiter Bretz und Landtagsabgeordneter Marc Ruland betonen gemeinsam, dass die Pandemie natürlich auch für Schulen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und besonders auch die Schülerinnen und Schüler eine riesige Herausforderung sei. „Positiv erlebe ich täglich, wie die Schülerinnen und Schüler die Abstands-, Hygiene und Maskenregeln einhalten. Das ist wirklich prima und vorbildlich.“, so Bretz und ergänzt mit Blick auf den digitalen Unterricht: „Digitalunterricht ist natürlich immer nur die Lösung 1b. Wir hoffen, dass wir im Februar wieder den Wechselunterricht aufnehmen können. Wir müssen unseren Augenmerk auf die Kinder legen, denn Digitalunterricht oder eine Videokonferenz ersetzt nicht den direkten persönlichen Austausch und das Lernen im Regelbetrieb.“

Rheinland-Pfalz wird bis 14. Februar in den Schulen grundsätzlich Fernunterricht verlängern und die Präsenzpflicht aussetzen. Das ist in der Vorsorge begründet, weil noch nicht klar sei, ob sich die Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV2-Virus anders auf Kinder und Jugendliche auswirke, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall sei. Für die Klassen 1 bis 4 wird ab 1. Februar Wechselunterricht angeboten, dabei bleibt die Präsenzpflicht aufgehoben. Bei dieser wie auch künftigen Entscheidungen des Landes wird immer einfließen, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt.

 
 

Malu Dreyer

 

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