Sozialdemokraten drücken aufs Tempo beim Kitaausbau

Veröffentlicht in Pressemitteilung

ANDERNACH. Der im jüngsten Jugendhilfeausschuss verabschiedete Kindertagesstättenbedarfs-plan sieht aktuell vor, dass nicht komplett jedes Kind unter drei Jahren einen Kita-Platz erhalten kann. Aktuell fehlen noch Kita-Plätze, um den bestehenden Rechtsanspruch erfüllen zu können.

 

Auf Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Marc Ruland, MdL, im städtischen Jugendhilfeaus-schuss, wie die Stadt diesen Rechtsanspruch erfüllen will, wurde eine schnelle Lösung mit dem Bau einer viergruppigen „Interims-Kita“ angrenzend an die Grundschule St. Stephan als Zwischenlösung genannt. Außerdem ist der Bau einer dreigruppigen Betriebskindertagesstätte bei Rasselstein ge-plant. Das Land und auch die kommunale Ebene haben hier ihre Zuschüsse bereits zu dessen Um-setzung in Aussicht gestellt. Darüber hinaus ist die Erweiterung der Namedyer Kindertagesstätte vorgesehen, deren Anbau im Rohbau bis Ende Januar des nächsten Jahres fertiggestellt sein soll. „Wir müssen und wir werden den Rechtsanspruch für die Unter-Dreijährigen sicherstellen. „Im Jugendhilfeausschuss haben wir die Verwaltung aufgefordert, im nächsten Haupt- und Finanzaus-schuss ein Konzept zur Erfüllung des Rechtsanspruchs vorzulegen. Außerdem haben wir bis dahin eine entscheidungsreife Vorlage gefordert, die aufzeigt, wo genau und bis wann der neue Bau der sechs-gruppigen Kita entstehen soll.“, gibt sich Ruland entschlossen. Zur Beschleunigung des Ausbaus der Rassselsteiner Betriebskindertagesstätte hat Ruland bisher bereits mehrere Gespräche mit zuständigen Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz führen können. Die Andernacher Sozialdemokraten stehen hier auch in engem Kontakt mit dem Betriebsratsvorsit-zenden von Rasselstein, Herrn Wilfried Stenz und zeigen sich demnach sehr zuversichtlich, dass in Kürze der Förderbescheid des Landes übergeben wird.

SPD-Pressesprecherin Katja Büchner verweist beim Kita-Ausbau auf die in den „GUT-LEBEN-IN-ANDERNACH-Programm“ festgelegten Schwerpunkte der Sozialdemokraten zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019. „Ohne Kinder gibt es keine Zukunft, deshalb liegen uns die Unter-Dreijährigen besonders am Herzen. Als berufstätige Mutter zweier Kinder weiß ich aber auch, wie wichtig die Betreuung der Kleinen ist. Es ist höchste Eisenbahn, dass die Stadt mit einem Konzept für das dritte und vierte Quartal des Jahres festlegt, wie sie dem Rechtsanspruch nachkommt.“ SPD-Stadtratsmitglied und Keller Ortsvorsteherin Petra Koch sieht das genauso und ergänzt: „Wir werden den Rechtsanspruch der Unter-Dreijährigen in Andernach und seinen Stadtteilen durchsetzen. Hierzu fordern wir, weitere zusätzliche Kitaplätze in der Stadt bis 2025. Unser Ziel ist ferner, dass jedes Kind in seinem Stadtteil einen Kitaplatz erhalten kann.“

 
 

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