SPD Andernach ermöglicht digitalen Austausch

Veröffentlicht in Pressemitteilung

ANDERNACH. „Wir wollen neue Wege gehen und den Menschen eine Möglichkeit bieten, sich zu aktuellen Themen mit uns auszutauschen.“, begründet Andernacher SPD-Vorsitzender Marc Ruland, MdL, den Auf- takt zur ersten Digitalkonferenz am 29. September 2020. Die Mitglieder des SPD-Stadtverbandes hatten vorab alle Andernacher Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich unter der Frage: „Grundschulen in Andernach mit digitaler Zukunft?!“ auf der internetbasierten Videokommunikationsplattform WebEx zu treffen und miteinander zu diskutieren.

„Diese digitale Möglichkeit wird gut angenommen, denn sie bietet gerade Eltern die Möglichkeit, quasi vom Wohnzimmer aus teilzunehmen – ohne einen Babysitter zu enga- gieren.“, betont Sammy Labidi, SPD-Sprecher im Schulträgerausschuss. „Und die Teilnahme von Eltern war uns wichtig, denn unser Ziel war es, gemeinsam Bilanz zu ziehen und festzustellen, wie die digitalen Unter- richtsangebote aktuell dastehen. Dabei wollten wir auch wissen, welche Lehren wir aus dem Corona- Lockdown für die Zukunft unserer Grundschulen ziehen können.“, so Labidi weiter.

Neben Labidi standen als Experten für die Videokonferenz auch Clemens Hoch, Chef der Staatskanzlei, so- wie Kerstin Link, Schulleiterin der Grundschule St. Peter zur Verfügung.
„Waren die Schulen, Eltern und Kinder zu Beginn der Pandemie noch vor große Herausforderungen gestellt, scheint sich die digitale Vermittlung von Unterrichtssequenzen, das Nutzen von Apps und Lernplattformen sowie die digitale Bereitstellung von Lernmaterialien mehr und mehr durchzusetzen“, so das Fazit der SPD- Mitglieder über den gut einstündigen Abend.

„In Rheinland-Pfalz haben wir ganz klar entschieden, dass die notwendige Ausstattung unserer Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten eine der Grundvoraussetzungen für die Vermittlung digitaler Kompe- tenz darstellt.“, erläuterte Clemens Hoch die Aktivitäten des Landes und Marc Ruland ergänzt: „Gemeinsam mit unserer Verwaltung wollen wir unsere Schulen mit der notwendigen technischen Ausstattung versor- gen, die aus dem „Digitalpakt Schule“ bereitgestellt werden.“ Eine Erfahrung, die während der Videokonfe- renz deutlich wurde: Die Grundschulen in Andernach stehen teils noch ganz am Anfang einer digitalen Lern- und Lehrstrategie. Andere Schulen sind hingegen schon etwas weiter und konnten während des Corona Lockdowns auf diesen Ansätzen aufbauen. Die Erarbeitung und Umsetzung von praxistauglichen Konzepten stellen die Schulen vor Herausforderungen. „Es ist unsere Aufgabe in den Gremien, auf die Anforderungen der Grundschulen an die Digitalisierung adäquat zu reagieren und hierbei nicht nur die nötige Hard- und Software verfügbar zu machen, sondern auch Lehrer und Eltern in den Bildungsprozess einzubeziehen.“, soLabidi. Ruland fügt unterstützend hinzu: „Zur Unterstützung der Schulen benötigen wir mehr fachliche Un- terstützung von IT-Experten für die technische Administration. Kurzfristig nutzen wir hier externe Partner. Mittelfristig stellen wir uns hier neu einzurichtende Stellen vor, wie wir es zuletzt im gemeinsamen Schul- träger- und Digitalausschuss diskutiert haben. Dann stehen die Zeichen für die Zukunft unserer Kinder gut, um sich den digitalen Herausforderungen des späteren Jugend- und Erwachsenenlebens stellen zu können.“

 
 

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