SPD: Neue bezahlbare Wohnungen sollen in der Moltkestraße entstehen

Veröffentlicht in Pressemitteilung

ANDERNACH. Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Großstädten, wie München oder Frankfurt ein Thema, das viele beschäftigt. Familien sind oft auf der Suche nach bezahlbaren Baugrundstücken oder erschwinglichen Mietwohnungen mit ausreichender Zimmeranzahl; ältere wie jüngere Mitbür- gerinnen und Mitbürger suchen oft kleinere, preiswerte Wohnungen. Lange schon ist dies ein zent- raler Punkt des Gut-Leben-in-Andernach-Programms der Andernacher SPD. Sowohl im Haushalts- und Finanzausschuss (HFA) als auch im Stadtrat gab es eine breite Mehrheit für die Schaffung von neuem sozialen und bezahlbarem Wohnraum, nachdem die SPD bereits im September 2019 mit einem entsprechenden Antrag im HFA initiativ wurde.

„Aktuell denkt Andernach mit einer Konzeption über ein neues Kulturforum im Herzen der Altstadt auf dem Platz am Runden Turm nach.“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende, Marc Ruland, MdL. Ein entsprechender Förderantrag wurde in der Oktober-Sitzung des Stadtrates auf dem Weg gebracht, nachdem sich die Sozialdemokraten erfolgreich für eine Verschlankung und eine Kostenreduzierung des Konzeptentwurfs eingesetzt hatten. Eine Weiterentwicklung des Areals am Runden Turm durch ein neues Kulturforum sei jedoch nur dann realisierbar, wenn die Stadt eine Förderzusage erhalte.„Gleichzeitig liegt der SPD am Herzen, einen weiteren Schwerpunkt für die städtische Entwicklung zu setzen: Dieser Schwerpunkt liegt im Bereich des sozialen und bezahlbaren Wohnen, einem Kern- anliegen der SPD.“, erklärt Ruland und verweist auf den Antrag der SPD im September 2019. Konkret wurde in der Stadtratssitzung beschlossen:

1. Das städtische Gebäude in der Moltkestraße wird für mehr bezahlbaren Wohnraum ausgewählt. Hier sollen Wohnungen für eine Kaltmiete von rund 5,00 Euro pro Quadratmeter entstehen. Die Investition beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, das Vorhaben nun auf den Weg zu bringen.

3. Perspektivisch wird eine Konzeption für mehr bezahlbaren Mietwohnraum und für neue bezahl- bare Baugrundstücke erstellt.

4. Die Stadtverwaltung wird eine Anhörung mit Experten durchführen. Beispielsweise sollen Exper- ten der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), des Finanzministeriums RLP, des Spey- rer Bündnis für bezahlbares Wohnen sowie Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel, unter dessen Federführung ein ähnliches Projekt in Mendig kurz vor der Fertigstellung steht, den Ratsmitgliedern im Ausschuss Rede und Antwort stehen.

„Wir erhoffen uns, dass wir von den Erfahrungen profitieren können, die anderenorts gemacht wur- den. Mehr bezahlbares Wohnen ist seit Jahren ein großes Thema für uns Sozialdemokraten. Deshalb freuen wir uns, dass es nun in Andernach in der Moltkestraße losgehen wird und perspektivisch eine Konzeption für ‚mehr bezahlbares Wohnen‘ entstehen wird.“, so Ruland abschließend.

 
 

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