SPD ebnet mit „Roten Schwerpunkten“ Weg zur Kommunalwahl 2019

Pressemitteilung

Sozialdemokraten beschließen Stadtratsliste


Die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 rücken immer näher. Dann wird auch in Andernach ein neuer Stadtrat gewählt. Bis dahin ist es Zeit, über die vergangenen fünf Jahre politischen Wirkens Bilanz zu ziehen und sich neu auszurichten. Die Mitglieder der SPD Andernach haben ihren jüngsten Parteitag am 26. Oktober 2018 deshalb zum Anlass genommen, sich mit „Gut leben in Andernach.“ ein neues, frisches Motto zu geben. Darüber hinaus legten die Sozialdemokraten insgesamt sechs „Rote Schwerpunkte“für ihr Wahlprogramm fest. 

Was sich genau hinter dem neuen Motto des Andernacher SPD-Stadtverbandes verbirgt, erläutert Vorsitzender Marc Ruland, MdL, folgendermaßen: „Andernach ist für uns eine lebens- und liebenswerte Stadt, die sich gerade in den vergangenen Jahren durch Projekte wie die „Essbare Stadt“ und andere positiv verändert hat. Als Sozialdemokraten wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch in den nächsten Jahren hier in unserer Stadt gut leben können. Dazu gehört für uns vor allem, dass in Andernach und seinen Ortsteilen neuer bezahlbarer Wohnraum und eine ausreichende Zahl an Kita- und Ganztagsplätzen entsteht.“ Die „Roten Schwerpunkte“ beziehen sich vor allem auf die Themen Digitalisierung, Wohnraum, Bildungschancen, Lebensqualität, Bürgerdemokratie und Arbeit. 

Für den Bereich der Digitalisierung möchte die SPD Andernach beispielsweise ein digitales Bürgeramtvorantreiben, um Verwaltungsprozesse transparenter und einfacher zu machen. Neben einem Digitalisierungsbeauftragten wollen die Sozialdemokraten sich auch dafür stark machen, die technische Ausstattung an Schulen z.B. über eine weitere, flächendeckende Versorgung mit Smartboards voranzutreiben. Bezahlbares Wohnenliegt für die Andernacher SPD klar im Fokus. Hierzu merkt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulla Wiesemann-Käfer an: „Unsere Stadt wächst kontinuierlich, was uns besonders freut. Deshalb fordern wir konkret den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern bis 2024. Dies entspricht 50 neuen städtischen Wohnungen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“

Für den Bereich der Kindertagesstätten (KiTas) fordert die SPD Andernach mindestens 250 neue Krippen- und KiTa-Plätze, um dem wachsenden Bedarf gerecht werden zu können und Kindern von Anfang an gleiche Bildungschancen bieten zu können. Für Ganztagsschulen soll zudem die Schul- und Sozialarbeit ausgebaut werden, so dass jede Grundschule eine volle Stelle für Schulsozialarbeiterhat. Mit dem Ausbau der Naherholungsflächen, beispielsweise auf dem Krahnenberg Andernach, wollen die Sozialdemokraten den Andernacher Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität bieten und mit einem neuen Innenstadtkonzept dem Leerstand in der Innenstadt entgegenwirken. 

Beflügelt vom Erfolg des ersten, von der SPD beantragten Jugendkongresses in der Mittelrheinhalle sollen weitere Beteiligungsmöglichkeitenfür Jugendliche, aber auch ältere Menschen geschaffen werden. Konkret setzen sich die Sozialdemokraten dafür ein, ein eigenes Jugendparlamentin Andernach ins Leben zu rufen. In Bezug auf den Aspekt der Arbeit wollen sich die Andernacher Sozialdemokraten für die Erschließung neuer Industrie- und Gewerbegebietestark machen. „Mit einem frischen Team, innovativen Ideen und vor allem mit dem Willen zur Umsetzung der aufgestellten Programmpunkte gehen wir nach unserem Parteitag nun gestärkt in den Wahlkampf.“, unterstreicht Ruland abschließend und blickt optimistisch auf die nächsten Monate bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019.

 
 

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